Barth – einen Besuch wert

An Barth sind wir auf dem Weg nach Fischland-Darss schon xmal vorbeigefahren. Doch auf unserer Herbsttour 2019 wollten wir uns diesen kleinen Ort am Barther Bodden einmal genauer ansehen. Als Stellplatz wählten wir den Stellplatz am Seglerverein am Barther Hafen. Die Lage in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt ist ideal und es gibt einige Restaurants in der Nähe. Wir wollten aber unbedingt im Restaurant „Vinetablick“ einkehren. Der Grund dafür ist ein Kriminalroman, den meine Frau vor kurzem gelesen hat. Er heißt „Ostseegrund“ und ist vom Krimiautor Oliver Wachlin geschrieben worden.

Hübscher Marktplatz in Barth am Barther Bodden
Hübscher Marktplatz in Barth am Barther Bodden

Die Handlung von „Ostseegrund“ spielt genau in Barth, am Barther Bodden und eben im Restaurant „Vinetablick“ mit seinem Wirt Moppi. Deshalb wollten wir an diesem literarischen Ort einkehren. Der Wirt bestätigte uns, dass  Wachlin des öfteren im Vinetablick war.

Im Herbst ist der Stellplatz am Seglerverein nicht so voll wie in der Sommersaison, wir fanden deshalb gleich einen schönen Platz direkt am Wasser. Die Übernachtung auf diesem einfach ausgestatteten Platz kostet 12 Euro, Strom muss extra bezahlt werden.

Wohnmobilstellplatz am Seglerverein in Barth
Wohnmobilstellplatz am Seglerverein in Barth

Frischwasser aufnehmen und die Entsorgung von Grauwasser und Toilettenkassette funktionieren einwandfrei. Der Untergrund besteht aus Sand und Gras. Nach ausgedehnten Regenfällen können sich auch schon mal große Pfützen bilden.

 

Ausflug in die Innenstadt von Barth

Die Innenstadt von Barth ist vielfach restauriert und schön anzusehen. Behutsam wurden Alt- und Neubauten miteinander kombiniert. Sehenswert sind kleine Gassen, die Kirche, das Bibelzentrum, das Windjammer-Museum und natürlich das Vineta-Museum.

Ausserdem gibt es Ausflugsmöglichkeiten in die Umgebung, sei es per Rad oder mit regelmäßig verkehrenden Schiffen über den Bodden nach Zingst.


TIPP

Empfehlenswert fanden wir das Galerie Cafe am Marktplatz.  Dort gibt es leckeren Kuchen zu moderaten Preisen. Das Personal ist sehr freundlich. Ausserdem gibt es schöne kunsthandwerkliche Sachen dort zu kaufen. Das Cafe ist auch unter der Woche gut besucht. Auf der sicheren Seite ist man also, wenn man vorher telefonisch reserviert. Website:  Galerie Cafe

Im Galerie Cafe in Barth
Leckerer Kuchen im Galerie Cafe in Barth

Links:  Stellplatz am Seglerverein  

Unsere schönsten Bilder 2019

Unsere schönsten Bilder 2019 machen vielleicht Lust auf neue Reiseziele mit dem Wohnmobil. So bekommt ihr Anregungen für 2020, Tipps für Stellplätze gibt´s inclusive.

Im zeitigen Frühjahr waren wir unterwegs nach Lüneburg. Das Städtchen an der Ilmenau wollten wir unbedingt einmal besuchen. Ausserdem haben wir oft die  Telenovela „Rote Rosen“ gesehen und die spielt schließlich in Lüneburg. Unweit der sehenswerten Altstadt gibt es einen guten Wohnmobilstellplatz. Die Übernachtung kostet 15 Euro. An den Wochenenden ist es dort oft sehr voll.

Nach einigen Tagen Lüneburg ging es weiter an die Nordsee auf die Halbinsel Eiderstedt. Der Wohnmobilstellplatz „Stellplatz am Kapitänshaus“ in Tönning, direkt an der Eider gelegen, diente uns dabei als guter Ausgangspunkt für Radausflüge in die Umgebung. Dabei durfte natürlich auch Westerhever mit dem wohl berühmtesten Leuchtturm Deutschlands nicht fehlen. Beeindruckt haben uns die großen Mengen Gänse, die man dort während des Vogelzuges im Frühling oder Herbst beobachten kann.

Das hübsche Örtchen Friedrichstadt stand ebenfalls auf unserer Reiseliste. Dort übernachteten wir auf dem „Stellplatz am Halbmond“ Das hübsche Holländerstädtchen sollte man sich nicht entgehen lassen. Dann ging es weiter zum Nord-Ostsee-Kanal. Dort kann man kleine und große Schiffe bei der Passage des Kanals beobachten. Ein tolles Erlebnis! Man kann dort zum Beispiel auf dem Parkplatz „Hochdonn“ kostenlos übernachten.

Unsere schönsten Bilder 2019

 

Ostsee bei Traumwetter

Im Sommer ging es dann mit unserem Giottiline an die Ostsee zum Stettiner Haff. Schon nach wenigen Tagen haben wir uns in diese ruhige und schöne Ecke Deutschlands verliebt. Aus dem geplanten Kurzaufenthalt in Rieth am Altwarper See wurden elf Tage. (Stellplatztipp) Das Wetter war grandios. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher in den Müritz Nationalpark. Dort unternehmen wir immer wieder gerne einige unser Lieblingsradtouren. Übernachtet haben wir auf dem Stellplatz „Ziegenwiese“ in Schwarzenhof am Ostufer der Müritz.

Unsere Herbsttour

Im Herbst konnten wir für vier Wochen auf Tour gehen. Wir besuchten als erstes die „Heiligen Hallen“, ein Naturschutzgebiet mit einem grandiosen alten Buchenwald. Das Schutzgebiet liegt in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe von Carwitz. Dort übernachteten wir auf einem Campingplatz.

Dann ging es weiter in den Nationalpark „Unteres Odertal“. Dort konnten wir in Criewen bei Freunden stehen, deshalb können wir euch für Criewen nur Stellplätze im nahen Schwedt und weiter nördlich in Mescherin empfehlen. In Criewen gibt es am Ortsrand einen großen Parkplatz, auf dem manchmal Womos stehen. Das Wetter war bei unserem Besuch leider kompliziert und häufig regnerisch. Deswegen konnten wir nicht ganz soviel unternehmen, wie eigentlich geplant war.

Von der Oder aus ging es weiter an die Ostsee in die Nähe von Stralsund. Wir wollten dort Freunde treffen und unseren Lieblingsvögeln, den Kranichen, einen Besuch abstatten. Ausgangspunkt war das Naturcamp „Zu den zwei Birken“ in Duvendiek. Dieser vorbildlich geführte Campingplatz in wunderschöner Lage ist ideal für die Kranichbeobachtung. In der Nähe bei Groß Mohrdorf liegt das Kranichzentrum Kranorama. Wir kennen keinen Ort in Deutschland, wo man Kraniche so schön beobachten kann!

Unsere schönsten Bilder 2019 – Es geht Richtung Süden

Dann wollten wir eigentlich weiter nach Fischland-Darss. Doch das Wetter wurde immer schlechter und Sturm und Dauerregen waren unsere täglichen Begleiter. Wir nutzten die wenigen schöneren Stunden der Tage für einen Besuch der kleinen Stadt Barth am Barther Bodden. Das Vinetastädtchen hat einiges zu bieten und der Stellplatz direkt am Hafen ist preiswert einfach und gut. Gleich daneben können wir das Restaurant „Vinetablick“ empfehlen. Ausflugsschiffe fahren von Barth aus regelmäßig nach Zingst. Auf diesen Fahrten geht es auch an den Inseln Oie und Kirr vorbei.

Nach einigen Tagen ging es für uns weiter nach Zingst, aber das Wetter wurde zunehmend noch schrecklicher. Und an einem Sonnabendmorgen hatten wir die Nase gestrichen voll von Regen und Sturm. Wir beschlossen, mit unserem Wohnmobil so weit gen Süden zu fahren, bis das Wetter schön sein würde. Wozu hat man schließlich ein fahrendes Zuhause?

Nach über 500 Kilometern Fahrt landeten wir bei schönstem Wetter in Dresden. Dresden ist eine unserer Lieblingsstädte in Deutschland. Dort übernachteten wir auf dem Wohnmobilstellplatz von Schaffer. Sehr angenehm und preislich angemessen. Schaffer ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Dresdener Region. Die Dresdener Altstadt ist ebenfalls schnell über den Elberadweg zu erreichen. Wir waren glücklich über das schöne Herbstwetter. Draußen in der Sonne sitzen und die wunderschöne Landschaft genießen war einfach fantastisch.

Von Dresden aus ging es noch zu einem kurzen Abstecher ins Elbsandsteingebirge. Dort kann man zur Zeit noch an der Basteistraße für fünf Euro auf dem großen Parkplatz übernachten. Ein Wohnmobilstellplatz wird gerade in der Nähe gebaut, er soll im Mai 2020 eröffnen. Das Elbsandsteingebirge ist auch im Herbst wunderschön. An der Bastei ist es allerdings tagsüber sehr voll und trubelig. Wir können euch deshalb die frühesten Morgenstunden oder die Zeit nach 16 Uhr empfehlen. Dann könnt ihr die Natur mehr genießen.

Wir hatten noch einige Tage Zeit für unsere Herbsttour und deshalb beschlossen wir spontan, der schönen Stadt Görlitz einen Besuch abzustatten. Dort standen wir etwa vier Kilometer von der Altstadt entfernt auf dem Stellplatz „Rosenhof“. Mit dem Rad ging es dann in die wunderbare Altstadt. (Auch eine Strassenbahn fährt dort bequem hin) Görlitz ist wirklich sehr sehenswert! Und über die Altstadtbrücke erreicht man schnell auch Zgorzelec, den polnischen Teil der ehemals vereinten Stadt an der Neisse.

Wir würden uns freuen, wenn euch unsere schönsten Bilder 2019 gefallen haben.  Wir wünschen euch für 2020 wunderbare Erlebnisse mit euren Wohnmobilen!