Elbsandsteingebirge

Ins Elbsandsteingebirge wollten wir unbedingt einen Abstecher während unserer Herbsttour 2019 machen. Wir finden es dort immer wieder sehr schön. Gerade die Gegend um die Bastei ist bequem zu erreichen. Eines der schönsten Naturwunder Deutschlands ist allerdings auch fast immer sehr gut besucht bis überlaufen. Mit Leierkasten, Pferdekutschen und lärmenden Gruppen ist der Naturgenuss oft etwas beeinträchtigt. Am besten kommt man bei Sonnenaufgang zur Bastei. Dann ist man durchaus völlig allein. Vor allem im Herbst kann man als Fotograf und Filmer mit Nebel und traumhaften Sonnenaufgängen rechnen. Leider hatten wir bei unserem Besuch nicht dieses Glück. Ab 16 Uhr nachmittags wird es auch deutlich leerer und das Licht ist dann auch sehr schön.

Elbsandsteingebirge Bastei
Winderbare Ausblicke an der Bastei

Wohnmobilstellplatz im Bau

Übernachtet haben wir mit unserem Wohnmobil auf dem großen Parkplatz an der Abzweigung zur Basteistraße. Für Wohnmobile muss man dort für 24 Stunden verträgliche 5 Euro zahlen. Das Übernachten wird dort geduldet. Ende Oktober war nicht mehr viel los. Zu Ostern können dort aber schon mal durchaus siebzig Wohnmobile stehen. Eine öffentliche Toilette ist vorhanden (Auf keinen Fall für die Entsorgung des Chemieklos zweckentfremden!) Gleich neben dem großen Parkplatz entsteht übrigens (Herbst 2019) ein Wohnmobilstellplatz mit 67 Plätzen. Er wird über komplette Ver- und Entsorgung, WCs, Duschen und Duschen verfügen. Der Preis für eine Übernachtung wird wohl bei 18 Euro liegen. Der neue Stellplatz soll im Mai 2020 eröffnen.

Wohnmobil ElbsandsteingebirgeVom Parkplatz aus fährt übrigens in relativ kurzen Abständen ein Busshuttle die ca. 3,5 Kilometer bis zur Bastei. Man kann auch zur Bastei laufen oder das Fahrrad benutzen. An der Bastei selbst gibt es nur wenig Parkplätze, ein Wohnmobil kostet dort zum Beispiel für drei Stunden teure 11 Euro.

Immer wieder wunderschön sind dann die Ausblicke von der Bastei aus. Sowohl die vielfältigen Sandsteinformationen als auch die Sicht in die Ferne und hinunter zur Elbe sind einmalig schön.

Elbsandsteingebirge Bastei
Immer gut besucht ist die Bastei

Wir hatten leider diesmal nur wenig Zeit für unseren Abstecher. Es gibt noch so vieles im Elbsandsteingebirge zu entdecken. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal.

Touristische Infos gibt es hier.

 

Meißen ist wunderbar

In Meißen waren wir noch nicht, deshalb wollten wir bei unserem nächsten Besuch in Dresden unbedingt einen Abstecher in die Wein- und Porzellanstadt an der Elbe machen. Da wir sehr gerne mit unseren Rädern unterwegs sind, wollten wir über den Elberadweg von Dresden nach Meißen fahren. Die Entfernungsangaben schwanken kurioserweise auf den Wegweisern. Mal sind es 14 km, mal 16 oder auch mal 19 Kilometer. 19 Kilometer scheinen uns am realistischsten zu sein für eine Strecke.

Mit Fotostopps und Gegenwind muss man entsprechend mehr Zeit für die Tour einplanen.  Immer sehr elbnah geht es auf dem beliebten Radweg vorbei an Radebeul und Coswig. Bis auf kurze gepflasterte Abschnitte ist der Elberadweg asphaltiert und gut zu befahren. Die Ausschilderung ist ebenfalls gut. Ab und zu gibt es sogar Rastmöglichkeiten mit Bänken und Tischen. (Aber keine WCs) Steigungen sind ebenfalls nicht vorhanden. Ab und an kommt einmal ein Raddampfer vorbei, eine kleine Fähre quert die Elbe bei Kötitz, Kühe stehen in der Elbe. Im dunstigen Morgenlicht eines schönen Herbsttages eine wunderbare Idylle. Nur der deutlich zu hörende Verkehrslärm auf den ufernahen Bundesstraßen trübt die Stimmung. Kurz vor Meißen trifft man auf die ersten Weinberge und Weingüter.


 Wir erreichen Meißen und wechseln über die Altstadtbrücke die Elbseite um zur Altstadt zu gelangen. Dann parken wir unsere Räder am Heinrichsplatz und machen uns zu Fuß auf zur Albrechtsburg. Wir möchten unbedingt dem imposanten Dom besichtigen. Es geht durch lauschige Gassen mit vielen Lädchen und Weinstuben und Restaurants. Der Weg hinauf zur Albrechtsburg ist weniger anstrengend, als es von weitem den Anschein hat.

Altstadtstraße in Meißen
Altstadtstraße in Meißen

Der Dom zu Meißen

Eine der schönsten Kirchenbauten die wir uns bisher auf unseren Reisen angesehen haben, ist der Meißner Dom. Der Dom gehört zusammen mit der Albrechtsburg zum Burgberg-Ensemble, das sich über die Meißner Altstadt erhebt. Die Kirche ist einer der stilreinsten deutsch-gotischen Dome. Daneben verfügt er über eine der reichsten und wertvollsten Ausstattungen sächsischer Kirchen. Ihr solltet unbedingt den Dom besichtigen, es lohnt sich. Außerdem ist das Bauwerk ein Ort der Ruhe, die man ausgiebig genießen kann.

Eingangstor zur Meißner Albrechtsburg
Eingangstor zur Meißner Albrechtsburg

Unser Weg zurück nach Dresden findet leider bei heftig auffrischendem Gegenwind statt. Sehr nervig, aber nicht zu ändern. Wir erreichen Dresden im letzten Licht des Herbsttages und sind uns sicher, das dies nicht der letzte Besuch in Meißen war.

Links

Elberadweg – Er ist mit fast 1300 km Länge auch einer der beliebtesten Fernradwege. Er führt vom Wattenmeer bis ins Elbsandsteingebirge und weiter bis ins Riesengebirge.

Meißen Website

Quellen: Wikipedia, Touristeninfo Meißen