Stralsund – UNESCO Weltkulturerbe

Stralsund einen Besuch abzustatten lohnt sich aus mehreren Gründen. Die Hansestadt blickt auf eine mehr als 800 Jahre alte Geschichte zurück. Das Gründungsjahr 1234 kann man sich leicht merken. Im Mittelalter verhalf der Stadt ein reger Seehandel der Kaufleute zu Wohlstand.

Große Teile der Stralsunder Altstadt gehören zum UNESCO Welterbe
Große Teile der Stralsunder Altstadt gehören zum UNESCO Welterbe

Die überaus sehenswerte Altstadt von Stralsund hat den zweiten Weltkrieg und die DDR-Zeit überstanden. Nach der Wende 1989 wurde damit begonnen, die stark heruntergekommene Altstadt wieder aufzubauen. Heute stehen mehrere hundert Bauwerke Stralsunds auf der UNESCO Weltkulturerbeliste. Ein Altstadtbummel ist deshalb sehr zu empfehlen. Zahlreiche Restaurants laden ein und am Hafen kann man auch wunderbar frische Fischproduke kaufen.

Renaissanceportal in der Altstadt von Stralsund
Renaissanceportal in der Altstadt von Stralsund

Von den drei markanten Pfarrkirchen Stralsunds möchten wir euch vor allem die St. Nikolaikirche für einen Besuch empfehlen. Die dort ausgestellten Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten sind einfach wunderschön. Der Eintritt kostet nicht viel.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Hansestadt ist das Meeresmuseum OZEANEUM. Schon der moderne Bau vor der Altstadtkulisse ist sehenwert. Im Museum kann man in zirka 50, zum Teil riesigen Aquarien die Lebewesen der nördlichen Meere kennenlernen. Nehmt euch für das Ozeaneum mehrere Stunden Zeit. Es lohnt sich.

Im Ozeaneum
Im Ozeaneum

Eine weitere Attraktion im Hafen ist das ehemalige Segelschulschiff GORCH FOCK. Es kehrte 2003 in seinen alten Heimathafen zurück. Seither liegt es an der Fährbrücke im Stralsunder Hafen und kann besichtigt werden. Wir haben leider wetterbedingt keine schönen Aufnahmen von der Gorch Fock machen können, deshalb fehlen sie in unserem Video.

Wohnmobilstellplätze in Stralsund

Wir haben währen unseres Stadtbesuches auf dem Campingplatz in Duvendiek gestanden und sind im Rahmen einer Radtour die 15 Kilometer nach Stralsund gefahren. Die beiden folgenden Stellplätze sind Empfehlungen, die wir aber nicht selbst ausprobiert haben.

Der Caravanstellplatz an der Rügenbrücke bietet 70 Mobilen auf großzügig angelegten befestigten Parzellen Platz. Die Parzellen sind mindestens 9,5m x 4,5m groß. Die Fahrwege sind breit und gut befestigt. Der Stellplatz ist fußläufig zur Innenstadt gelegen und in Sichtweite der Rügenbrücke. Sowohl die Altstadt als auch der historische Stralsunder Hafen sind in 15 Gehminuten zu erreichen. Zur Website

Rund vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt der Wohnmobilstellplatz Stralsund.  Eine Bushaltestelle befindet sich direkt am Platz, von hier aus kommt man auf den Küstenradweg der ungefähr 200 Meter entfernt liegt. Der Radweg führt direkt am Wasser entlang in die schöne Hansestadt Stralsund. Einkaufsmöglichkeiten wie Real, Aldi und das Bauhaus sind nur ca. 300 Meter entfernt vom Platz. Der Platz bietet Raum für 35 Wohnmobile. Allerdings hat er „nur“ vom 1. März bis 30. November geöffnet. Website

Unser Video mit Tipps für Stralsund

 

Links:

Ozeaneum

Website der Hansestadt        Stralsund nach der Wende

Kirche St. Nikolai


The Hanseatic city of Stralsund is worth a visit. Stralsund looks back on more than 800 years of history. The founding year 1234 is easy to remember. In the Middle Ages, a lively sea trade helped the city’s merchants of the time to prosperity. The remarkable old town of Stralsund survived the Second World War and the GDR era. After the fall of 1989, the city began to be restored. Today, several hundred buildings are on the UNESCO World Heritage List.

Of the three parish churches in Stralsund, we would like to recommend the St. Nikolaikirche to you. The works of art from several centuries exhibited there are beautiful. Entry doesn’t cost much.

Another attraction of the Hanseatic city of Stralsund is the Ocean Museum OZEANEUM. Even the modern building in front of the old town backdrop is worth seeing. In the museum you can get to know the creatures of the northern seas in about 50, sometimes huge aquariums. Take several hours for the Ozeaneum. Worth it.

Nationalpark Unteres Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal eignet sich bestens für einen mehrtägigen Aufenthalt. Der 1995 gegründete Nationalpark liegt am Unterlauf der Oder im Nordosten Brandenburgs in den Landkreisen Barnim und Uckermark. Er umfasst eine Fläche von 10.323 ha.

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Breite von zwei bis maximal acht Kilometern. Das Ostufer der Oder (bzw. ab Friedrichsthal der Ostoder) steigt steil auf Höhen bis zu 100 Metern an. Das Westufer der Westoder sowie des zur Oder parallel verlaufenden Kanals, der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, ist etwas weniger steil und im Bereich Schwedt/Oder (Welsemündung) sehr flach.

Hier befindet sich die einzige intakte Polder-Landschaft Deutschlands. Nach niederländischem Vorbild wurde das Flussgebiet großflächig eingedeicht. Hohe Winterdeiche, die sich am westlichen Talrand hinziehen, schützen die Orte. Entlang der Oder ziehen sich die Sommerdeiche, die jedes Jahr im November geöffnet werden, so dass das Wasser der Oder die ganze Breite des Flusstales bedecken und ungehindert abfließen kann. (Quelle: Wikipedia)

Im Herbst wird der Nationalpark nur relativ wenig besucht, Naturfans die Ruhe lieben, kommen hier also voll auf ihre Kosten. Im Frühling und im Herbst kann man während des Vogelzuges schöne Beobachtungen machen. Am besten erschließt man sich den Nationalpark per Fahrrad. Im Sommer sind auch ausgedehnte Kanutouren möglich.

Blick auf die Oder im Nationalpark Unteres Odertal
Blick auf die Oder im Nationalpark Unteres Odertal

Criewen als Ausgangspunkt im Nationalpark Unteres Odertal

Der kleine Ort Criewen gehört seit 2001 zum nahen Schwedt. Das für den Rittmeister Otto von Arnim errichtete Schloss im Lenné-Park ist heute Sitz der Brandenburgischen Akademie Schloss Criewen. An der Restaurierung der kleinen hübschen Dorfkirche war ab 2003 auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt. In Criewen gibt es keinen offiziellen Wohnmobilstellplatz. Man kann aber mit dem Wohnmobil auf einem großen Parkplatz am Schlosspark übernachten (ohne jeden Service). Ansonsten gibt es die nächsten Stellplätze erst in Schwedt und in Mescherin. Criewen hat darüber hinaus einen sehr schönen Schlosspark.

Schlosspark in Criewen. Nationalpark Unteres Odertal
Schlosspark mit Schloss in Criewen.

Von Criewen oder aber von Schwedt aus kann man Radtouren in den Nationalpark machen. Die Wege auf den Deichen entlang sind gut asphaltiert. Die Wege durch die Polder bestehen aber fast ausschließlich aus Plattenwegen. Landschaftlich sind die Touren sehr schön. An manchen Stellen gibt es Aussichtstürme. Man kann Kormorane, Gänse, Silberreiher und Kraniche beobachten. Zur Brutzeit entsprechend mehr Arten.

 

Kartenausschnitt Nationalpark Unteres Odertal
Kartenausschnitt Nationalpark Unteres Odertal

In Stolpe, zirka 12 Kilometer von Criewen entfernt kann man sich den „Grützpott“ ansehen, einen eindrucksvollen Festungsturm. Im Ort gibt es Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel das neue Radcafé „Fuchs und Hase“. Dort gibt es auch eine Fahrradwerkstatt.

Empfehlen können wir in Criewen auch den Gasthof „Zur Linde“. Hier wird gutbürgerlich gekocht und Übernachtungszimmer werden ebenfalls angeboten.

Gasthof "Zur Linde" in Criewen
Gasthof „Zur Linde“ in Criewen

Links:

Gasthof „Zur Linde“  Nationalpark Unteres Odertal   Radcafé „Fuchs und Hase“ in Stolpe

Stellplätze in Schwedt und Umgebung: Stellplatz am Wassersportzentrum,

Camping am Oderstrom (Dort starten auch geführte Kanutouren in die Flussnatur)

Blick auf Stolpe an der Hohensaatener-Friedrichsthaler Wasserstrasse
Blick auf Stolpe an der Hohensaatener-Friedrichsthaler Wasserstrasse