Das sehenswerte Holländerstädtchen an der Eider lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Man kann sich das hübsche Stadtbild ansehen, es gibt Geschäfte zum stöbern und Restaurants und Cafes zum Verweilen. Man sollte vielleicht nicht zu früh in der Saison nach Friedrichstadt fahren, weil dann noch viele Geschäfte geschlossen haben.
Altstadt von Friedrichstadt
Der Wohnmobilstellplatz Friedrichstadt
Gut gemachter Wohnmobilstellplatz mit sehr ebenen geschotterten Flächen. Es gibt auch Rasenflächen, die bei viel Niederschlag aber eventuell wegen Nässe gesperrt sind. Die Womo-Stellplätze sind wie gesagt oft auf Schotter, die Sitzplätze daneben auf Rasen.
Der Wohnmobilstellplatz am Halbmond in Friedrichstadt
Für eine Übernachtung bezahlt man zur Zeit 15 Euro plus Strom. Bezahlt wird an einem Automaten. (Nicht mit EC, nur Bargeld!) Eine Magnetkarte erlaubt dann Zugang zu allen Einrichtungen wie Waschräumen, WCs und der Entsorgung. Alles ist sehr ordentlich und zumindest zur Zeit unseres Besuches im März sehr sauber. Strom oder anderes bucht man ebenso auf diese Karte. Was nicht verbraucht wurde, wird bei der Abreise vom Automaten erstattet.
Überdachter Entsorgungsbereich auf dem Wohnmobilstellplatz in Friedrichstadt
Was uns ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist der überdachte Entsorgungsbereich des Stellplatzes. So muss man bei regnerischem Wetter nicht im Regen die Ver- und Entsorgung erledigen. In der Mitte des Womoplatzes gibt es übrigens Pflanzkisten mit Küchenkräutern, wo sich jeder bei Interesse kostenlos bedienen kann. Eine nette Idee.
Gute und ebene Stellflächen auf dem Wohnmobilstellplatz in Friedrichstadt
Der Weg zur Altstadt ist mit zirka fünf Minuten Fußweg nicht weit. Eine Tankstelle ist in der Nähe und Einkaufsmöglichkeiten bekannter Marken sind ebenfalls recht nah zu finden.
Ein Ort den wir immer wieder gerne aufsuchen ist Westerhever auf der Halbinsel Eiderstedt. Dort steht der wohl bekannteste Leuchtturm Deutschlands: Westerheversand. Ihr wisst schon, der mit den beiden kleinen Häuschen rechts und links. Man kann dort schöne Spaziergänge machen und sich mal ordentlich durchlüften lassen. Denn an der Nordsee weht ja fast immer eine frische Brise. Außerdem trifft man im Frühling auf tausende nordische Gänse, das ist immer wieder ein einzigartiges Erlebnis. St. Peter-Ording lassen wir wieder links liegen, es ist uns dort zu viel los. Wir lieben es gerne langweilig ruhig.
Westerhever – Durch die Salzwiesen
Ein schöner Spaziergang führt vom Parkplatz hinter dem Deich durch die Salzwiesen zum Leuchtturm. Den Weg bitte bei ablaufendem Wasser antreten, dann bleibt genug Zeit, auch wieder völlig trockenen Fußes wieder zum Parkplatz zurückzukommen. Die Luft ist erfüllt von den Rufen zahlreicher Vögel, die Wolkenkulisse wechselt sowieso alle paar Minuten und der Geruch der See ist wunderbar. Die nordischen Gänse wechseln in großen Schwärmen lautstark von einer Wiesenfläche zur anderen. Ein einmaliges Erlebnis. Im März sind sogar die Feldlerchen schon da. Wir genießen die wunderschöne Abendstimmung mit Leuchtturm. Die gute Luft an der See haut uns abends regelrecht um. Müde fallen wir früh in die Koje unseres Wohnmobils.
Wohnmobilstellplatz in Tönning. Mit Blick auf die Eider
Von Westerhever nach Tönning
Auffällig und schön sind übrigens auf der Halbinsel Eiderstedt im Frühling die unzähligen Osterglocken, die an den Straßen blühen. Übernachtet haben wir auf dem „Wohnmobilstellplatz am Kapitänshaus“ in Tönning. Wenn man Glück hat oder vorher telefonisch reserviert, ergattert man einen der begehrten Plätze direkt am Wasser mit Blick auf die Eider. Die Übernachtung kostet auf diesem Platz 17 Euro, mit WLAN, Dusche, Entsorgung, Wasser und Strom. Die Stellplätze sind relativ eben.
Drei Minuten entfernt ist der historische Hafen von Tönning mit hübschen alten Häusern. Ebenfalls in der Nähe ist das Multimar Wattforum. (9 Euro Eintritt) Die Gegend eignet sich hervorragend für Radtouren. Wer Kirchen mag, kann zum Beispiel eine Rundtour zu zwanzig alten Kirchen auf Eiderstedt unternehmen. Oder von Tönning aus teilweise auf einem Radweg durch den Ort, dann am Deich entlang nach Kating. Ab Kating weiter auf dem Deich (Straße Am Watt) bis Katingsiel. Dort Einkehrmöglichkeit in der legendären Schankwirtschaft Wilhelm Andresen. Die historische Kachelstube mit Delfter Kacheln ist berühmt und der Eiergrog eine vielgelobte Spezialität. Wir haben den Besuch dort leider verpasst, weil wir erst danach gegoogelt haben was es für eine gaststätte ist. Schade. Aber dann bestimmt beim nächsten mal …
Wohnmobilstellplatz in Tönning direkt an der Eider
Dann geht es weiter bis zum NABU Naturschutzzentrum Katinger Watt. Dort gibt es Beobachtungshütten zur Vogelbeobachtung. Wir queren die Landstraße L305 und fahren am Wasser/Watt entlang in Richtung St. Peter-Ording. Dort hat man einen schönen Blick aufs Watt. Zurück entweder auf der selben Strecke fahren oder über das eindrucksvolle Eidersperrwerk. Wie beschrieben sind das etwa 32 Kilometer Strecke. Bis (fährt man bis St. Peter-Ording entsprechend mehr Kilometer)
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