Schwerin – eine Reise wert

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die größte Sehenswürdigkeit der hübschen Stadt ist das berühmte Schweriner Schloss. Manche nennen es auch das Neuschwanstein des Nordens. Schwerin ist durchaus einen mehrtägigen Städtebesuch mehr als wert, denn auch die Altstadt und die Umgebung sind sehenswert.

Schwerin mit Wohnmobil: Stellplatz Hangar 19

Der Wohnmobilstellplatz „Hangar 19“ liegt in ruhiger Lage direkt am Schweriner See. Vom Stellplatz aus kann man Schwerin bequem entdecken. Stellplätze in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns sind, typisch für Städte, nicht gerade preisgünstig zu haben. Wir zahlten für den Hangar 19 stolze 28 Euro pro Übernachtung. Aber der Platz war absolut sein Geld wert. Wir haben per Internet einen Komfortstellplatz mit ca. 60 Quadratmetern Fläche gebucht. Es gibt auch Premiumstellplätze direkt am Wasser mit einer Fläche von 90 Quadratmetern. Für die bezahlt man aber 45 Euro pro Nacht. Wir hatten Glück und landeten in der zweiten Reihe, von dort aus ist der Blick auf den Schweriner See auch sehr schön.

Im Stellplatzpreis ist alles inbegriffen, das Fahrzeug (incl 2 Personen) incl. Strom, Nutzung der Sanitärräume, Nutzung der Ver- und Entsorgungseinrichtungen, bis hin zu einem wirklich flotten WLAN. Die Sanitärräume sind (auf jeden Fall bei unserem Aufenthalt dort) tipptopp. Wenn ihr auf diesem Womostellplatz übernachten möchtet, solltet ihr unbedingt vorher über die Internetseite des Hangar 19 buchen und reservieren. (Erst recht in Ferienzeiten) Bezahlen könnt ihr dann vor Ort im Stellplatzbüro. Alle sind sehr freundlich dort.

Bis zur Altstadt und dem Schloss fährt man am besten bequem mit dem Fahrrad in zirka sechs Minuten. Der Weg ist einfach zu finden, zur Not hilft das Navi. Das Schweriner Schloss ist wirklich sehr schön und sehenswert! Der Burggarten und der Schlosspark sind ebenfalls ein Genuss. Auch der Schweriner Dom ist einen Besuch wert. Ob man das Schloss auch Innen besichtigen kann, hängt von der jeweiligen Coronasituation ab. Bitte vorher erkundigen.

Einen kulinarischen Tipp können wir euch für Schwerin leider nicht geben, da wir uns bedingt durch die Coronakrise nur selbst versorgt haben.

Links:

Website des Wohnmobilstellplatzes Hangar 19 

Schwerin-Website

Müritz Nationalpark – 2

Der Müritz Nationalpark lässt uns nicht los. Ihr kennt das sicher, viele von euch haben bestimmt auch so Reiseziele, die ihr unbedingt in jedem Jahr anfahren müsst. Dazu gehört bei uns auf jeden Fall der Müritz Nationalpark und die Stadt Waren. Seit zwanzig Jahren besuchen wir immer wieder Deutschlands (terrestrisch) größten Nationalpark, der in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert. Und wenn wir im Nationalpark unterwegs sind, sind wir immer wieder den Menschen dankbar, die die diese Natur nach der Wende in den neuen Bundesländern unter Schutz gestellt haben.

Gestanden haben wir wieder auf der „Ziegenwiese“in Schwarzenhof, die wie nicht anders zu erwarten, gut besucht war. Wir bekamen an diesem Tag noch den letzten Platz.

Müritz Nationalpark Radtour im Nationalpark
Müritz Nationalpark – Radtour im Nationalpark

Wir haben die Tage dort entspannt angegangen, unsere Radtouren gemacht und die Natur in uns aufgenommen. Geräusche, Gerüche, die Tier- und Insektenwelt, alles das ist uns so wichtig. Versorgen haben wir uns dort selbst. Mit einer Ausnahme, wir kehren in Schwarzenhof immer in Üdi`s Imbiss ein und futtern eine Bockwurst mit Kartoffelsalat, dazu gibt es ein alkoholfreies leckeres Lübzer. Rüdiger, so heißt der nette Betreiber des Imbiss, bäckt auch leckeren Kuchen, den ihr vielleicht probieren könnt, wenn ihr mal nach Schwarzenhof kommt. (Darüber hinaus gibt es in der Nähe noch ein Restaurant im Hotel „Kranichrast“, das haben wir aber noch nie ausprobiert.)

Müritz Nationalpark Wohnmobilstellplatz in Federow
Wohnmobilstellplatz in Federow

Neuer Stellplatz am Müritz Nationalpark

In Federow ist inzwischen der Wohnmobilstellplatz fertiggestellt. Er bietet Platz für 15 Wohnmobile, kostet pro Tag 15 Euro und bietet gegen Bezahlung Frischwasser und Strom. Grauwasserentsorgung und Kassettenentsorgung sind kostenlos. (Spülen der Kassette kostet 0,20 Cent) Der Platz in Federow ist als Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark gut geeignet. In der Nachbarschaft gibt es gleich das Infozentrum für den Nationalpark mit Shop für Bücher, Erinnerungsartikel und anderes mehr. Gegenüber liegt die Gaststätte „Bunte Kuh“. Dann gibt es in der Nähe noch das Hotel und Restaurant Gutshaus Federow.

Auf keinen Fall versäumen solltet ihr die Besteigung des Aussichtsturmes auf dem Käflingsberg.

Müritz Nationalpark Blick vom Aussichtsturm auf dem Käflingsberg
Müritz Nationalpark Blick vom Aussichtsturm auf dem Käflingsberg

Von dort oben aus habt ihr einen beeindruckenden Blick über den Nationalpark mit seinen Wäldern und Seen. Der Besuch des Turmes ist kostenlos. Ihr müsst bis zum kleiner Ort Speck fahren und dann noch ein kleines Stück weiter. Ist alles ausgeschildert. In Speck könnt ihr dann gleich auch einen kurzen Abstecher zur mehr als achthundert Jahre alten Sommerlinde machen.

Müritz Nationalpark - Am Priesterbäckersee
Müritz Nationalpark – Am Priesterbäckersee

Müritz Nationalpark Schmetterling

Müritz Nationalpark - Landschaft mit See bei Speck
Müritz Nationalpark – Landschaft bei Speck