Von der Ostsee zum Balaton – #1

Von der Ostsee zum Balaton heißt unsere neue Wohnmobiltour. In unserem Reisetagebuch könnt ihr unsere Erlebnisse während der Reise mitlesen und Bildmaterial sehen, das es so nicht in unseren Videos gibt.

Samstag, 9. September 2023

Rieth – So traumhaft schön wie immer

Es ist einfach wieder traumhaft in Rieth am Stettiner Haff zu sein. Was für ein traumhafter Ort, den wir immer wieder sehr genießen. Ein wunderbarer Sonnenaufgang gleich am ersten Tag, wir sind aber zu müde um aufzustehen. 

Der Seeadler sitzt lange Zeit auf „seinem“ Baum und beobachtet den See. Stare und viele viele Schwalben sammeln sich. Überall Zwitschern in der Luft. Allerdings gibt es auch sehr viele Mücken. Wir sind schon ganz schön zerstochen. Manche Gäste fahren deshalb nach zwei Tagen wieder ab.

Einige Gäste erkennen uns. Es ist wunderbar zu erleben, wie viele Camper immer noch wegen unserem Video nach Rieth kommen.

Wetter: 28 / 15 °C

☀️ Sonnenaufgang: 06:26 Sonnenuntergang: 19:37

Mondphase: 🌘 Abnehmender Sichelmond

Ort: 53.695282, 14.233875

Morgenstimmung in Rieth am Stettiner Haff
Morgenstimmung in Rieth am Stettiner Haff

Sonntag, 10. September 2023

Ein wunderschöner Morgen

Wir stehen am nächsten Morgen durch Zufall gegen 6 Uhr auf und filmen einen wunderschönen Sonnenaufgang. Mit leichtem Nebel und schönen Farben. Toll. Andere Motive sind auch noch drin. Es gibt 100.000 Sonnenaufgänge und jeder ist trotzdem anders und faszinierend. Auf dem Platz haben wir Vreni und Kurt kennengelernt und bei der Abfahrt Nummern ausgetauscht. Sind supernett die beiden. Sie kommen aus der Schweiz. Wir wollen in Kontakt bleiben.

Traum Sonnenaufgang in Rieth am Stettiner Haff bei Beate und Marco
Traum Sonnenaufgang in Rieth am Stettiner Haff bei Beate und Marco
Kuchen essen in der "Klönstuw" in Rieth
Kuchen essen in der „Klönstuw“ in Rieth

Wir waren am Nachmittag nochmals in der Klönstuw und haben Kuchen gegessen und einen Eiskaffee getrunken. Danach noch eine Fahrradrunde über Luckow und Vogelsang-Warsin um den Kuchen wieder abzustrampeln. Sehr schön, aber wieder sehr viele Mücken. Wir verabschieden uns am Abend von Beate und Marco.

Gedanken:

Diese absolute Ruhe am Morgen ist ein Traum. Man kann für kurze Zeit die Welt um sich herum vergessen. Die Vogelstimmen genießen, den ziehenden Nebel und die sich schnell verändernde Stimmung.  Einfach unvergleichlich. Man findet dafür kaum noch Superlative.

Wetter: 27 / 14 °C
☀️ Sonnenaufgang: 06:28 Sonnenuntergang: 19:35
Mondphase: 🌘 Abnehmender Sichelmond
Ort: 53.695282, 14.233914

 

Montag, 11. September 2023

Weiter nach Usedom

Heute geht’s weiter nach Usedom. Wir haben unsere neue Tour „Von der Ostsee zum Balaton“ genannt. Und wir fahren heute zum Startpunkt der Tour.

Wir fahren um 14 Uhr los in Richtung Usedom. Vorher lassen wir noch Gas auffüllen in Ueckermünde. (Preis 11 und 6 kg 45 Euro) Erreichen Usedom um 16:45 und finden in Bansin auf Anhieb einen kleinen und angenehmen Stellplatz. Er kostet inclusive Strom und Dusche 30 Euro. Für ein Seebad finden wir das Ok. Leider dürfen wir den Platz nicht vorstellen.

Von der Ostsee zum Balaton - Am Strand von Usedom im Kaiserbad Bansin
Am Strand von Usedom im Kaiserbad Bansin

Gehen am Abend noch in eine Pizzeria essen. Schöne Seebadstimmung, die Pizza ist ganz OK.

Wetter: 27 / 16 °C
☀️ Sonnenaufgang: 06:29 Sonnenuntergang: 19:32
Mondphase: 🌘 Abnehmender Sichelmond
Ort: 53.695282, 14.233896

 

Dienstag, 12. September 2023

Swinemünde

Die Nacht war nochmal viel zu warm. Wir stehen um 7:30 auf und ich gehe nach dem Frühstück in den Ort und an den Strand und nehme Fotomotive von den hübschen Häusern des Kaiserbades auf. Bin gegen 10 Uhr wieder zurück am Platz. Wir gehen duschen und machen uns langsam fertig. Kommen gegen 14 Uhr in Swinemünde an und fahren gleich auf den Stellplatz/Campingplatz und suchen uns einen Platz. Kein Problem, es ist genug frei.

Danach geht es in Richtung Strand und vor allem auch zum Geld wechseln. Wir finden ein Kantor, das zum Kurs von 4,05 wechselt. Nicht gut, aber halbwegs annehmbar. Der Campingplatz kostet übrigens umgerechnet 34 Euro. Inclusive Strom usw.

Auf der bekannten Promenade ist viel los. Himmel und Menschen. Ebenso am Strand. Es gibt sehr viele Einkaufsläden und auch sehr viele Restaurants der unterschiedlichsten Art. Besonders gerne wird Bekleidung gekauft. Es ist sehr warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Wir sind am Abend komplett kaputt.

Am Nachmittag wollen wir eigentlich zum Polenmarkt. Laufen eine halbe Stunde umsonst dorthin, denn der Markt hat bereits um 17 Uhr geschlossen. Bei Google stand aber 18 Uhr.

Sind dann Essen gegangen. Gegenüber beim Hotel Hilton im Restaurant „Promenada“. Sehr leckere Schnitzel, schön saftig und gut für 34 Zloty. Das Bier war auch lecker und vor allem schön kühl. Bei diesem Restaurant musste man sogar anstehen. Wir kamen aber bald dran.

Die Restaurants sind alle ziemlich voll. Geschäfte haben länger auf.

Ich kommen wegen dem morgendlichen Fotorundgang in Bansin auf 19.367 Schritte, Sylvia nur auf unwesentlich weniger.

Wetter: 24 / 18 °C
☀️ Sonnenaufgang: 06:31 Sonnenuntergang: 19:30
Mondphase: 🌘 Abnehmender Sichelmond
Ort: 53.916931, 14.256912

 

Mittwoch, 13. September 2023

Einen Tag länger in Swinemünde

Wir bleiben doch noch einen Tag länger in Swinemünde. Wir haben noch nicht alle Aufnahmen zusammen. Es hat in der Nacht mehrmals geregnet und es hat sich auch ziemlich abgekühlt.

Wir wollen noch zum Polenmarkt. Sylvia hatte gestern in einem Laden eine tolle Bluse gekauft. Sehr farbenfroh und zum Preis von 27 Euro auch völlig OK. Haben in Euro bezahlt.

Gegen Mittag laufen wir zum Polenmarkt. Wir laufen den schmalen Gang durch die Marktbuden und schauen so, was es so gibt. Viel Bekleidung, viele „Marken“. Dazwischen immer wieder Zigarettenverkäufer, die beteuern, dass man die Glimmstengel bei ihnen fast geschenkt bekommt. Dazwischen gibt es auch noch Käse- und Wurstwaren im Angebot.

Sylvia findet wenigstens ein hübsches Halstuch für 27 Zloty. Wir laufen wieder zurück und sind froh, dass es kühler geworden ist, doch es regnet zeitweise. Dann gehen wir zum Strand um eine Anmoderation für unsere Tour aufzunehmen. Doch es fängt wieder an zu regnen und ein ziemlich kräftiger und kühler Wind kommt auf. Wir sehen, dass 25 Euro Miete für einen Strandkorb pro Tag aufgerufen werden. In Deutschland wollten sie in Bansin 12 Euro pro Tag.

Wir gehen wieder essen und es gibt nochmal Schnitzel von der Tageskarte. Diesmal für 26 Zloty. Danach noch ein Stück warmen Apfelkuchen mit Sahne und Eis und Früchten. (Alles für 31 Euro)

Gegen Abend fängt es abermals an zu regnen, das Wetter soll aber am Donnerstag besser werden. Jedoch nicht mehr so warm.

Tipps für Usedom und Swinemünde

Insel Usedom 

Unseren Stellplatz auf Usedom können wir euch leider nicht vorstellen.

Swinemünde: Camping Relax 44 

Restaurant Promenada

Hinweise zum Polenmarkt: https://www.usedom-insider.de/polenmarkt-swinemuende/

 

Wir wollen dann weiter in Richtung Wollin. 

Der Campingplatz in Swinemünde. Von hier aus ist es nicht weit bis zum Strand und in die Stadt
Der Campingplatz in Swinemünde. Von hier aus ist es nicht weit bis zum Strand und in die Stadt

Der Campingplatz in Swinemünde

Über 100 Wohnmobile, teilweise mit Bäumen bestanden, SAT problematisch, es gibt aber auch freiere Flächen. Ver- und Entsorgung, WC-Kassette, Rezeption mit etwas deutsch sprechenden Mitarbeitern.

Zustand OK, aber wohl schon etwas älter. Bezahlung mit Karte möglich. Preis pro Tag mit Kurtaxe 160 Zloty. Platz ist überwiegend ruhig und angenehm. Plätze eben, teilweise Rasen. Strom inclusive. WLAN ist ebenfalls inclusive.

Sehr gute Lage, wenige hundert Meter bis zur Strandpromenade mit Geschäften und vielen Restaurants. Polenmarkt mit dem Fahrrad oder zu Fuss gut erreichbar. (Ca. 30 Minuten) Öffnet so gegen 10 Uhr dann bis 17 Uhr.

Wetter: 20 / 16 °C
☀️ Sonnenaufgang: 06:33 Sonnenuntergang: 19:28
Mondphase: 🌘 Abnehmender Sichelmond
Ort: 53.916901, 14.25663

Von der Ostsee zum Balaton. es geht weiter …

60 Kilometer Baustelle von Swinemünde nach Wolin - Von der Ostsee zum Balaton
60 Kilometer Baustelle von Swinemünde nach Wolin

Kloster Neuzelle in Brandenburg

Das Kloster Neuzelle gehört zu den beliebtesten Reisezielen im Land Brandenburg. Als „Barockwunder Brandenburgs” zieht es jährlich rd. 120.000 Besucher an. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat den barocken Klostergarten 2008 in die Liste der 53 bedeutendsten Garten- und Parkanlagen in Deutschland aufgenommen.

Die Geschichte des Klosters beginnt 1268, als Markgraf Heinrich der Erlauchte aus Meißen das Kloster stiftete. Ab 1300 wurde das Kloster auf einem Bergsporn am Rande der Oderniederung erbaut. Heute stimmt bereits der schöne Blick vom Klosterteich auf die Anlage auf die südlich-heitere Gesamtstimmung des Klosters ein, die sich deutlich von der meist vom Backstein geprägten Architektur Brandenburgs abhebt. Die spätgotische Anlage erfuhr ab 1650 eine prachtvolle barocke Umgestaltung nach böhmischem Vorbild – ein künstlerisches und geistiges Gesamtkunstwerk, das die Besucher damals wie heute zum Staunen bringt. Mit seinen beiden Barockkirchen, dem barocken Klostergarten, dem spätgotischen Kreuzgang sowie seinen Kunstschätzen zählt Neuzelle zu den größten Barock- und Kunstdenkmalen Ostund Norddeutschlands.

Die Klosteranlage im Detail

Kreuzgang und Klostermuseum

Der Kreuzgang mit seinen Nebenräumen wurde von 1380 bis 1450 errichtet und ist in seiner spätgotischen Gestalt erhalten geblieben. Eindrucksvolle Kreuzrippengewölbe und Wandmalereien sind Beispiele feinster zisterziensischer Baukunst und zeugen von der Bedeutung des Klosters im Spätmittelalter. Im Klostermuseum veranschaulichen wertvolle Exponate die Klostergeschichte sowie ihre Wechselbeziehungen zum religiösen und politischen Zeitgeschehen in Deutschland und Europa. Die Gründungszeit, im 15. Jahrhundert die Zerstörung durch Hussiten, die Blütezeit im Barock bis zur Klosterauflösung 1817 werden dabei lebendig.

Kloster Neuzelle

Stiftskirche St. Marien im Kloster Neuzelle

Zu den überwältigenden Eindrücken gehört die prunkvolle, vollständig erhaltene Innenausstattung der katholischen Stiftskirche St. Marien. Engel, Heilige und Marienfiguren sind kaum zu zählen. Eine Ahnung vom Himmelreich wollten wohl die Zisterzienser vermitteln, als sie im 17. und 18. Jahrhundert das ursprünglich gotische Gotteshaus zu einem wahren Juwel des Barocks von Künstlern aus Italien, Süddeutschland und Schlesien umgestalten ließen. Neuzelle wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) zum katholischen „Musterkloster“ inmitten einer protestantischen Umgebung. Entsprechend imposant ist die barocke Inszenierung theologischer Inhalte – ein repräsentatives Gesamtkunstwerk mit einer eindrucksvollen Bilder- und Gedankenwelt. Seit der Auflösung des Klosters 1817 wird die Stiftskirche als katholische Pfarrkirche genutzt. Heute ist St. Marien die Wallfahrtskirche für das Bistum Görlitz. Dem 750. Gründungsjubiläum wird mit Kirchenkonzerten, Festgottesdiensten und Wallfahrten gedacht. Die Zisterziensermönche aus Heiligenkreuz laden täglich zum öffentlichen Stundengebet ein.

Museum Himmlisches Theater

Den wertvollsten Klosterschatz zeigt das Museum Himmlisches Theater: die europaweit einzigartigen Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab. In einem monumentalen, barocken Kulissentheater wird das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu Christi vor den staunenden Gläubigen inszeniert. 15 Szenen in fünf Bühnenbildern illustrieren mitreißend die biblischen Ereignisse. Der Neuzeller Passionszyklus ist auch technisch eine Meisterleistung – ein künstlerischer und geistlicher Schatz: Himmlisches Theater! 1753 war das Theatrum Sacrum des böhmischen Künstlers Joseph Seifrit wohl erstmals zu sehen. Zwei dieser imposanten Bühnenbilder mit den jeweils zugehörigen Szenen werden dauerhaft präsentiert. Für diesen Zweck wurde im ehemaligen Kutschstall des Klosters ein einzigartiges Museum geschaffen, um diesen Szenen einen musealen Raum zu geben.

Klostergarten in Neuzelle

Klostergarten

Hinter der Gartenpforte liegt der barocke Klostergarten. Genießen Sie hier einen der schönsten Ausblicke auf die Oderlandschaft! Die fünf Hektar große Gartenanlage wurde nach Originalplänen aus dem Stiftsatlas von 1758 wieder hergerichtet. Der Neuzeller Barockgarten in Brandenburg zählt zu den bedeutendsten Gartenanlagen Deutschlands. Barocke Wegachsen, Wasserspiele und schöner alter Baumbestand lassen sich ebenso bewundern wie die Terrassenanlage, welche die natürliche Hanglage zu einem gartenkünstlerischen Glanzpunkt erhöht. In dieser schönen Umgebung lädt das Kulturcafé Barocco in der Orangerie im Sommer zum kleinen Imbiss ein. Im Winter finden hier die über hundert Zitrusbäume und andere Kübelpflanzen Quartier.

Evangelische Kirche Zum Heiligen Kreuz -128 qm grosses Fresko in der Kuppel

Evangelische Kirche Zum Heiligen Kreuz – 128 qm grosses Fresko in der Kuppel

Evangelische Kirche Zum Heiligen Kreuz

Die Kirche zum Heiligen Kreuz steht etwas abseits, war sie als „Leutekirche“ doch fürs Volk gebaut worden, während die Stiftskirche St. Marien den Mönchen vorbehalten war. Auch dieses Gotteshaus schwelgt im Barock. 128 Quadratmeter misst das Fresko in der Kuppel, das die Gläubigen im wahrsten Sinne des Wortes in den Himmel schauen lässt. Der Kreuzkuppelbau wurde am Ort der älteren Pfortenkirche aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Seit der Auflösung des Klosters im Jahre 1817 wird die Kirche als evangelische Pfarrkirche genutzt, während die ehemalige Konventskirche St. Marien katholisch blieb. Heute existieren beide Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Klostergelände. Eine Besonderheit in Brandenburg – Neuzelle ist wahrhaft gelebte Ökumene.

Wer kümmert sich um das Kloster?

STIFTUNG STIFT NEUZELLE

Die öffentlich-rechtliche Stiftung Stift Neuzelle wurde 1996 vom Land Brandenburg gegründet. Sie hat die Aufgaben, die denkmalgeschützte Klosteranlage in Neuzelle wiederherzustellen, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen sowie Wissenschaft, Bildung und Kultur zu fördern. Zum Vermögen der Stiftung gehören Liegenschaften und Flächen des Klosters Neuzelle im Umfang von derzeit 11.297 ha. Die Wiederherstellung und Sanierung der denkmalgeschützten Klosteranlage gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Stiftung Stift Neuzelle.

Durch Landes-, Bundes- und EU-Mittel konnte ein Großteil der barocken Klosteranlage Neuzelle wiederhergestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Klosterensemble präsentiert sich nach der Sanierung der Stiftskirche St. Marien, der Evangelischen Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz, dem Museum im Kreuzgang und dem Museum Himmlisches Theater, dem Barockgarten und den sanierten Außenanlagen in seiner barocken Pracht. Ein touristisches Leitsystem führt die Besucher über die Anlage. 

Seit 1998 führt die Stiftung Stift Neuzelle ein vielfältiges und umfangreiches Kultur-, Führungs- und Veranstaltungsprogramm durch, das jährlich tausende Besucher anzieht. Neben Konzerten im Kreuzgang und in der Orangerie ist das Musiktheaterfestival Oper Oder-Spree ein sommerlicher Höhepunkt im Brandenburger Kulturjahr.

Gibt es wieder Mönche in Neuzelle?

DIE RÜCKKEHR DER MÖNCHE

„Er gehört fast schon wieder zum Alltag im Kloster Neuzelle: der schwarz-weiße Habit der Zisterzienser. Getragen wird er von schon sieben Mönchen aus dem österreichischen Stift Heiligenkreuz. Sie leben seit Ende August 2017 in dem kleinen Ort an der deutsch-polnischen Grenze, um 200 Jahre nach der Schließung durch den preußischen Staat eine dauerhafte Wiederbesiedelung des traditionsreichen Klosters zu prüfen.

Der Neustart in Neuzelle fand von Anfang an weit über die Region hinaus Beachtung. Schließlich sind Neugründungen von Klöstern in Deutschland inzwischen die absolute Ausnahme – noch dazu im östlichen Brandenburg, einem weitgehend entchristlichten Gebiet, in dem die Kirche sonst fast nur noch auf dem Rückzug ist. Wohl auch deshalb wurde die Ankunft der Mönche von der örtlichen Bevölkerung und den Katholiken in der Region im Sommer mit großer Freude aufgenommen. Die Brüder sind seitdem beinahe schon ein selbstverständlicher Teil Neuzelles geworden.“ 

Textquelle: Pressetexte des Klosters Neuzelle und der Stiftung Neuzelle

Links zum Thema Kloster Neuzelle:

Website des Klosters

Detaillierte Beschreibung des Klosters von Dr. Martin Salesch

Stiftung Neuzelle

Video „Ein neues Kloster für Brandenburg“

Unser Video: