Man merkt Conny und Sirko Trentsch die Liebe zum Norden deutlich an. Und die bringen sie uns in wunderschönen Fotos und toll geschilderten Reiseerlebnissen in ihrem 2021 in erster Auflage erschienenen Buch „4 Jahreszeiten, Camping in Skandinavien“ näher. In über 40 Reisen nach Island, den Faröern, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland ist diese Liebe gewachsen. Die Autoren betreiben übrigens auch den bekannten „Nordlandblog“.
Die schönen Landschaften des Nordens mit ihrem fantastischen Licht sind für viele Menschen verständlicherweise Sehnsuchtsorte. Unberührte weite Landschaften, stimmungsvolle Seen und endlose Wälder sind es, die viele Menschen als Kontrast zum anstrengenden naturfernen Alltag suchen. Der Norden liegt seit Jahren im Trend.
Reiseführer über den Norden Europas gibt es sehr viele, trotzdem sticht dieses mit über 200 Seiten umfangreiche Buch mit seinem schönen und ansprechenden Layout aus der Menge heraus. Die Fülle an wichtigen und interessanten Informationen und Tipps ist auf jeden Fall einen Kauf wert. Man kann aus diesem Buch jede Menge Anregungen für eigene Entdeckungen ziehen. Und wer noch nie den Norden bereist hat, bekommt garantiert Lust darauf, dies auch mal zu tun.
Conny und Sirko Trentsch haben ihr Reisebuch nach Jahreszeiten gegliedert, was mal etwas ganz anderes ist. So erhält man Tipps, zu welcher Zeit man wohin fahren kann. Ob im Sommer mit seiner überbordenden Lichtfülle oder gar im Winter auf der Suche nach der schönsten Weihnachtslocation. Es gibt Tipps für Tier- und Naturbeobachtungen, sowie auch für länderspezifische Eigenheiten. und jede Menge Stellplätze und Campingplätze werden ebenfalls genannt. Darunter die Lieblingsplätze der beiden Autoren.
Einzig das Gewicht und das zum Mitnehmen ziemlich unhandliche Format des Buches finden wir nicht so praktisch. Die tollen Fotos der Autoren würden aber in einem kleineren Buch nicht so gut wirken. Das verstehen wir als Fotografen nur zu gut. Die Kaufentscheidung sollte dies nicht beeinflussen.
„4 Jahreszeiten, Camping in Skandinavien“
Conny und Sirko Trentsch
ADAC Reiseführer, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
Öland, die zweitgrößte Insel Schwedens, liegt in der Ostsee und ist seit 1972 über eine 6 Kilometer lange Brücke mit dem Festland verbunden. Die Insel begeistert durch ihre einzigartige Natur und ihre Kulturgeschichte. Darüber hinaus ist Öland als Sonneninsel mit wenigen Niederschlägen bekannt. Und es gibt einige Strände, wo man toll baden gehen kann.
Auf unserer Schwedentour 2024 haben wir Öland besucht und stellen euch hier und in unseren Reisevideos auf YouTube Orte und Naturschönheiten der Insel vor, die uns am meisten fasziniert haben.
Das Große Alvar – Ein Paradies für Botanikliebhaber
Das Alvar auf Öland, auch „Stora Alvaret“ genannt, ist ein großes Karstgebiet, das sich über eine Fläche von 260 Quadratkilometern erstreckt. Es handelt sich um eine der größten und artenreichsten Alvarlandschaften der Welt und wurde daher auch als UNESCO-Welterbe anerkannt. Das Alvar ist seit der Steinzeit bewohnt, und Überreste prähistorischer Siedlungen, wie Grabhügel und Steinsetzungen, zeugen von der langen Geschichte dieser Landschaft. Die besondere Bewirtschaftung durch extensives Weiden hat über Jahrtausende dazu beigetragen, dass die einzigartige Vegetation erhalten blieb.
Das karge Kalksteinplateau ist Heimat einer Vielzahl spezialisierter Pflanzenarten, die sich an die extremen Bedingungen angepasst haben. Besonders im Frühling verwandelt sich das Alvar in ein Blütenmeer aus Orchideen, Thymian und seltenen Kräutern, die sonst nur in alpinen oder arktischen Regionen zu finden sind. Neben den Pflanzen ist das Alvar auch ein wichtiger Lebensraum für seltene Insekten und Vögel.
Schloss Solliden, Sommerresidenz der schwedischen Royals
Schloss Solliden – Die königliche Sommerresidenz
Öland ist nicht nur für seine Natur, sondern auch für seine Kultur und Geschichte bekannt. Ein Highlight für Besucher ist das Schloss Solliden, die Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie. Das im italienischen Stil erbaute Schloss liegt in einem weitläufigen Park, der sowohl Einheimische als auch Touristen anzieht. Der Park ist für seine kunstvoll angelegten Gärten und die Sammlung exotischer Pflanzen bekannt. Besucher können durch den Park spazieren, das Schloss von außen besichtigen und mehr über die königliche Familie und ihre Verbundenheit zu Öland erfahren.
An der Ostküste Ölands befindet sich der Trollskogen, ein mystischer Wald, der seinen Namen den knorrigen, vom Wind geformten Kiefern verdankt, die wie Fabelwesen erscheinen. Trollskogen ist Teil eines Naturschutzgebiets und bietet einige Wanderwege, die durch dichte Wälder, entlang der Küste und vorbei an historischen Sehenswürdigkeiten wie einem alten Schiffswrack und einer prähistorischen Burg führen. Besonders eindrucksvoll ist die Vielfalt der Moose und Flechten, die den Wald wie einen grünen Teppich überziehen.
Die Raukar bei Byrum, faszinierende Kalksteinlandschaft
Die Raukar von Byrum – Fossile Zeitzeugen
An der Westküste Ölands, nahe dem Ort Byrum, befinden sich die faszinierenden Raukar. Diese imposanten Kalksteinformationen sind durch jahrtausendelange Erosion entstanden und erinnern an die berühmten Raukar auf Gotland. Die bis zu vier Meter hohen Raukar sind besonders bei Sonnenuntergang ein beliebtes Fotomotiv. Die Umgebung bietet zudem gute Möglichkeiten zum Schwimmen und Entspannen am Strand.
Kapelludden – Kultur und Natur vereint
Kapelludden
Kapelludden ist ein historisch bedeutsamer Ort an der Ostküste Ölands. Hier befinden sich die Überreste einer mittelalterlichen Kapelle sowie ein markanter roter Leuchtturm. Die Umgebung ist geprägt von feuchten Wiesen, die besonders im Frühling und Sommer eine reiche Vogelwelt anziehen. Kapelludden ist daher nicht nur ein Ort von kulturellem Interesse, sondern auch ein beliebtes Ziel für Vogelbeobachter. An diesem Ort findet man Ruhe und kann auch mal ein Bad in der Ostsee nehmen.
Die Südspitze – Ein Paradies für Tierbeobachter
Der südlichste Punkt Ölands, das Naturschutzgebiet Ottenby, ist ein Eldorado für Ornithologen und Naturfreunde. Hier können Besucher zahlreiche Zugvögel beobachten, die auf ihren Reisen im Frühjahr und Herbst hier Rast machen. Besonders eindrucksvoll ist der Vogelturm Långe Jan, von dem aus man einen großartigen Blick auf die Küstenlandschaft und die Vogelwelt hat. Auch Robben sind an der Südspitze oft zu sehen, wie sie sich auf den Felsen sonnen oder im Wasser spielen.
Soweit einige unserer Lieblingsorte auf Öland. Alles haben wir natürlich nicht aufgeführt, so bleibt Raum für eure eigenen Entdeckungen. Falls ihr mal nach Schweden kommt, wünschen wir euch ebenso viel Spass, wie wir hatten.
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